SOZIALZENTRUM WIPPTAL "FUGGER"
Sitz
Sozialzentrum Wipptal „Fugger“
Bahnhofstraße 10, 39049 Sterzing,
Tel. 0472/ 72 64 11
Fax 0472/ 72 64 33
E-mail:
sozialdienste.bzgwipptal@gvcc.net
Direktorin des Sozialdienstes Frau Christina Tinkhauser
Angebot der Dienste
Das Angebot der sozialen Dienstleistungen richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung, psychischer Erkrankung oder Suchtkrankheit, deren Angehörige und Mitbetroffene.
Die Dienste führen soziale Einrichtungen stationärer und teilstationärer Art zum Wohnen, Arbeiten und zur Beschäftigung, sie informieren und beraten Betroffene, Angehörige und Interessierte.
Leitbilder für die sozio-pädagogische pflegerische Arbeit
Wir verstehen uns als ein wesentliches soziales Angebot im breiten Spektrum von Institutionen, Diensten, Vereinen und Vereinigungen, die im Interesse und zum Wohle dieser Personengruppen tätig sind. Auf Basis der Partnerschaftlichkeit pflegen wir die Zusammenarbeit und engagieren uns für eine Vernetzung der Ressourcen und Kompetenzen.
Die Angebote werden so organisiert, dass die Nutzerinnen und Nutzer ihren Angehörigen und ihrem Lebensraum verbunden und zugehörig bleiben.
Die Lebensvollzüge und alle Tätigkeiten in den sozialen Einrichtungen orientieren sich an deren sozio-familiären Lebensumfeld. Wir achten Bräuche und Traditionen und richten unsere Tätigkeiten nach dem Jahreslauf der Natur.
Lernen und Bildung im Sinne von Kompetenz- und Wissenserweiterung sind von fundamentaler Bedeutung für Nutzerinnen und Nutzer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Erwerb von sozialer, persönlicher, sachlicher Kompetenz befähigt zu konstruktiven, ressourcenorientierten Beziehungen und zu einer pädagogischen Haltung, die vor allem die Stärken fördert und die Schwächen bedeutungsloser werden lässt.
Wir verstehen uns vor allem als Begleiter der Menschen, die sich uns anvertrauen und die uns anvertraut sind.
Wir fördern das Leben in der Gruppe und respektieren die Individualität der Gruppenmitglieder.
Unterschiede nehmen wir wahr und betrachten sie als ein Merkmal der Gesellschaft und des Lebens.
Um die Kraft und die Fähigkeiten zu bündeln und Synergien zu schaffen, arbeiten die MitarbeiterInnen in Teams.
Jede Gruppe wird von einem Team begleitet und geleitet, welches sich zu regelmäßigen Teambesprechungen trifft.
Die Arbeiten im Dienst werden laufend dokumentiert: Sitzungsprotokolle, Förderpläne, Beobachtungen, Überprüfung der Arbeiten und Ergebnisse usw.
Als pädagogisch Handelnde initiieren wir Lernprozesse und arbeiten zielorientiert. Wir planen unsere Arbeiten und überprüfen das Erreichte.
In allen Teams und Gremien kommt Vernetzung mit den öffentlichen und privaten Organisationen und Vereinigungen, die in diesen sozialen und medizinischen Bereichen Dienstleistungen anbieten, zum Tragen. Es findet eine regelmäßige und fallweise Zusammenarbeit statt.

Dienstleistungen
Betreuung und Pflege: Hilfestellungen bei den Körperfunktionen, Unterstützung, Training und Förderung der psychischen und physischen Funktionen (Bewegung, Sprache, gestalterischer Ausdruck).
Sozialpädagogische Maßnahmen und Begleitung: Auf der Basis von pädagogischen Programmen schaffen wir günstige Arbeits- und Lernbedingungen, um die Persönlichkeit der NutzerInnen und ihre Fähigkeiten zu fördern und zu erweitern.
Die Aufnahmen in die Einrichtungen können von kurzer (Kurzzeitaufnahmen) und langer Dauer sein.
Zielsetzungen der Dienstleistungen
sind:
- die Erhaltung und Stärkung der Selbstständigkeit;
Eigenverantwortung und Selbstbestimmung;
- die Normalisierung des Lebensablaufes;
- die Ermöglichung einer Teilnahme am Leben der
Gesellschaft: Vorbeugung, Rehabilitation und soziale
Eingliederung;
- die Unterstützung der Familien und Angehörigen;
- die Schaffung und der Erhalt von Lebensqualität.
Aufgaben der Dienste
Für Menschen mit Behinderung, psychischer Erkrankung und Suchtkrankheit:
Organisation und Leitung von sozialen stationären und teilstationären Einrichtungen: Wohnheim, Wohngemeinschaften, Trainingswohnungen, Geschützte Werkstätten und sozialpädagogische Tagesförderstätten, Arbeitsrehabilitationsstätten, Treffpunkt;
gezielte soziale und pädagogische Hilfe, Unterstützung, Betreuung und Pflege, unter dem Aspekt der Achtung der Würde der Nutzerinnen und Nutzer, des Rechts auf Autonomie und Individualität.
Alle Hilfsangebote sind so zu gestalten, dass eine möglichst gute Integration in die Gesellschaft gewährleistet ist.
Aufnahmeverfahren
Grundsätzlich ist für die Aufnahme in einen der drei Bereiche Folgendes vorgesehen:
- Gespräch mit Leitung
- fachärztliches Gutachten
- Gespräch mit Fachdiensten
- Vorstellung des Dienstes und Information über
Dienstleistungen und Regeln
- eventuell Erprobung in verschiedenen Gruppen
- Gespräch mit allen Betroffenen und Beteiligten
- Zuordnung zur Gruppe
- Aufnahme.